X. Prosa

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Der Tag beginnt

Des Morgens sitzt ganz groß und starr

´ne Krähe auf ´nem Baum

Der Tag erwacht ganz wunderbar,

ein Farbenspiel, welch Traum.

 

Noch ist es leise Ringsherum,

verschlafen ist die Zeit.

Werd wach aus dem Elysium,

werd für den Tag bereit.

 

Durch´s offne Fenster dringt die Luft,

ganz sacht und doch mit Kraft.

Die Augen zu, nehm auf den Duft,

den dieser Morgen schafft.

 

Mit kaltem Wasser durch´s Gesicht,

die Zellen sind nun wach.

Der Tag beginnt, erhält Gewicht,-

es wird was ich draus mach.

 

Die Krähe indes ungerührt

sitzt weiter auf dem Ast.

Sie folgt dem Trieb, der sie berührt

ganz ohne wilde Hast.

Alexa. Schau 2020

 

 

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